Alkohol und Training

Alkohol und TrainingAlkohol und Training

Ganz klar, wer viel trainiert muss auch feiern können. Das Belohnungssystem im Gehirn funktioniert erst dann, wenn man sich für die harte Arbeit mal was gönnt.
Und eine halbe Bier oder ein Gläschen Wein passt in jeden Ernährungsplan. Zu Viel Alkohol kann allerdings den Trainingsfortschritt deutlich behindern und die Regenerationszeiten verlängern. In manchen Sportarten zählt Alkohol auch Aufgrund seiner entspannenden Wirkung als Doping Mittel.

Alkohol kann zudem negative Auswirkungen auf den Testosteronhaushalt haben. Und das Testosteron ist maßgeblich für den Muskelaufbau verantwortlich. Beim Abhnehmen kann der Alkohol natürlich auch hinderlich sein. Er enthält an sich schon einige Kalorien, unterdrückt aber auch noch das Sättigungsgefühl. Also kommt der Bierbauch wohl doch eher von den Schweinshaxen und Knödel nebenbei.
Weintrinken kann übrigens die selbe Wirkung haben.
Die Qualität des erholsamen Schlafes nach dem Training wird ausserdem auch noch beeinträchtigt.

Beim Feiern kann es allerdings auch mal mehr werden. Die einfachsten Tipps kennt jeder:
– nicht durcheinander
– viel Wasser zwischendurch
– gut Essen als Grundlage

 

Trotz großer Vorsicht kann es doch einmal zu viel werden. Hier ein paar einfache Tipps fürs Katerfrühstück:
gefunden auf http://de.wikipedia.org/wiki/Katerfr%C3%BChst%C3%BCck
Ein Katerfrühstück ist ein Frühstück, dass die Beschwerden eines Katers nach übermäßigem Alkoholkonsum am Vorabend lindern soll. Es besteht aus vermehrter Flüssigkeitszufuhr sowie eiweiß- und fettreicher Kost, insbesondere Fisch, Saurem oder sauer Eingelegtem. z.B. Bismarckhering, Sauerkraut, Rollmops. Die Wirkung von Fisch und Saurem ist aber eher indirekter Natur, da beides zu einem Durstgefühl führt, so dass der Betroffene trinkt und so dem Körper benötigte Flüssigkeit zuführt.
Medizinisch erwiesen ist allerdings, dass Alkohol das körpereigene Hormon Vasopressin hemmt, das normalerweise das Wasser im Körper zurückhält. Daher der erhöhte Harndrang nach Alkoholgenuss, durch den auch Mineralstoffe ausgeschwemmt werden. Deswegen empfiehlt sich ein nährstoff- und flüssigkeitsreiches Katerfrühstück, um den Elektrolythaushalt wieder in Ordnung zu bringen.
Von fortgesetztem Alkoholkonsum („Konterbier“) ist jedoch abzuraten. Die blutgefäßerweiternde Wirkung des Alkohols kannzwar kurzfristig Katergefühle lindern, danach verschlimmert der hinzugekommene Alkohol jedoch das Unwohlsein

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Feiern!

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Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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