Gesunder Schlaf

Gesunder SchlafGesunder Schlaf

Gesunder Schlaf bedeutet idealerweise, sich morgens nach dem Aufwachen besser zu fühlen, als nach dem Einschlafen, nämlich erholt. Wer morgens schon völlig erschöpft aufwacht, sollte seine Gesundheit, Schlafverhalten und evtl. Lebenswandel überdenken.
Schlaflosigkeit ist auch ein Signal für Burn-Out und Stress, Übertraining und Überlastung. Der Schlaf hat auch große Auswirkungen auf den Stoffwechsel, siehe Schlank im Schlaf. Und für den kleinen Schlaf zwischendurch empfehle ich das Kapitel Power Nap.
Eine gute Matratze, die perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt ist eine lohnende Investition (genauso wie ein guter Bürostuhl). Einer meiner Personal Training Kunden ist nach einer Nacht im Hotel sofort zur Hotelleitung gegangen und hat gefragt, wo er die Matratze kaufen kann. So gravierend war der Unterschied. Wobei die teuerste Matratze nicht die Beste sein muss. Sie muss einfach passen. Lassen Sie sich Zeit.

  • Hier nochmal die Tips zum Einschlafen
    • – zwischen 22 und 23 Uhr zu Bett gehen
    • – wenig elektronische Medien vor dem einschlafen
    • – weder ausgehungert noch vollgestopft
    • – in kompletter Dunkelheit schlafen
    • – kein zu intensives sportliches Training kurz vorher

Die Phasen des gesunden Schlafes

Tiefschlafphasen wechseln sich mit Phasen des REM-Schlafs ab. REM bedeutet „rapid eye movement“. in dieser Phase arbeit das Gehirn hochaktiv. Der Mensch träumt und verarbeitet damit die Geschehnisse des letzten Tages. Auf eine REM Phase folgen 3 Nicht-REM Phasen.
Schlaf ist nur dann wirklich erholsam, wenn die Phasen alle mehrmals pro Nacht durchlaufen werden. Ein Schlafzyklus dauert etwa 90min. Theoretisch wäre es also sinnvoll nach 6, 7 ½, bzw 9 Stunden aufzuwachen. Bei ungestörtem Schlaf werden 5 Phasen durchlaufen, was der empfohlenen Schlafdauer von 8 Std entspricht.

1.Stadium Einschlafen
Der Körper entspannt sich langsam, man döst ein. Das Bewusstsein ist zunächst noch aktiv.

2.Stadium Leichter Schlaf
Die Muskelspannung nimmt ab und Ihr Körper beginnt sich gegen äußere Einflüsse abzuschirmen. Das Bewusstsein registriert noch wenig die Umgebung. Nachdenken funktioniert noch. Die Hälfte der gesamten Schlafdauer liegen wir in leichtem Schlaf.

3.Stadium Tiefschlaf
Macht ungefähr 20% der Schlafdauer aus. Hier ist der Körper in der Regeneration durch vermehrte Hormonausschüttung. Alles andere läuft aus Stand-By. Lebensnotwendige Geräusche lassen uns aber trotzdem aufwachen. Das Bewusstsein ist nicht komplett ausgeschalten.

4. Stadium REM-Schlaf
Die Traumphase. Die Augen bewegen sich schnell, daher der Name Rapid Eye Movement. Interessant: Teile der Muskulatur unterliegen jetzt einer sogenannten Schlafparalyse, die den Schlafenden daran hindert, die geträumten Bewegungen tatsächlich umzusetzen. Die Abläufe im Organismus sind ähnlich denen im Wachzustand. Gehirnaktivität und der Herzschlag sind erhöht, Blutdruck und Atmung schneller und unregelmäßig.

Gesunder Schlaf und unsere Innere Uhr
Die Natur gibt den 24-Stunden-Rhythmus durch die natürliche Abfolge von Tag und Nacht vor. Bedeutend für Steuerung vieler Körperfunktionen ist der Lichtreiz des Sonnenlichts. Und nur das Sonnenlicht (Lichtquellen ab 2500 Lux). Deshalb sind auch ganz klar Büros mit Fenstern zu empfehlen. Die Körpertemperatur, Hormone, die Herzfrequenz und Blutdruck sind tageszeitenabhängig. Ihr individueller Biorhythmus ist von weiteren Faktoren wie den Sozialkontakten, Tagesaktivität und den Zeitpunkten der Mahlzeiteinnahmen beeinflusst.

 

Author Description

Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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