Sportverletzungen

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Sportverletzungen kennt jeder aktive Sportler. Wo gehobelt wird da fallen Späne. Sie kommen sowohl im Freizeit- und Breitensport, wie auch im Profisport Bereich vor. Zu unterscheiden sind die akute Sportverletzung und der sogenannte chronische Sportschaden.

Übrigens sind die wirtschaftlichen Schäden von Sportverletzungen ein Witz gegen die Schäden von Bewegungsmangel, bezogen auf die Ausgaben der Krankenkassen. (1 € pro Jahr und Versichertem Sportverletzungen, 100 € für Bewegungsmangel)

Die Ursachen für Sportverletzungen im Amateur- und Profibereich sind meistens unterschiedliche.

Amateursport

  • – Überlastung durch zu hohe Intensität
  • – Ungenügende Vorbereitung (Aufwärmen) oder falsche Vorbereitung (siehe auch Stretching)
  • – Falsches Material (die teuersten Ski sind nicht die besten), falsche Kleidung
  • – Fouls-Gegner
  • – Umwelteinflüsse
  • – Falsche Ernährung
  • – Übertraining
  • – Training bei Krankheit

Oft verschätzt man sich stark in der Beurteilung der eigenen Fähigkeiten. Klassiker sind der Freizeitsport Fußball (z.B. Betriebssportturnier) oder der jährliche Münchener Firmenlauf. Völlig unnütze Verletzungen und Kreislaufzusammenbrüche aufgrund massiver Selbstüberschätzung.

Im Profisport sieht es anders aus. Die extreme Belastung ist für den menschlichen Körper langfristig schädlich. „Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein“. Auch das gängige „gesundspritzen“ von Profis trägt nicht wirklich zu einer Besserung bei. Übertraining kommt häufig vor, trotz professioneller Trainingsplanung. Vor allem fehlende Pausen und Gegner-Umwelteinflüsse spielen eine Rolle und ja leider auch: Doping. Auffällig sind oft lange Ausfälle von Sportlern in der Saison nach einer Weltmeisterschaft.

Sportverletzungen werden unterteilt in:

  • – Ruptur (Riss)
  • – Läsion (Zerrung)
  • – Fraktur (Bruch)
  • – Kontusion (Prellung)
  • – Distorsion (Verstauchung)

Die ersten Maßnahmen die zu treffen sind, sind vor allem dazu da, eine starke Schwellung zu verhindern. Starke Schwellungen können eine weitere Untersuchung deutlich erschweren. Es folgt die berühmte PECH Regel:

  • – P Pause und Ruhigstellung, aus der Gefahrenzone entfernen
  • – E Eis verhindert starkes anschwellen, aber nie direkt auf die Hautwegen Erfrierungen
  • – C Compression, Druckverband sollte nicht zu eng sitzen, damit die Durchblutung nicht abgeschnürt wird
  • – H Hochlagern, um die Durchblutung zu reduzieren. Das verletzte Körperteil muss über Herzhöhe gelagert werden

Ihr Personal Trainer München hat natürlich einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs für Übungsleiter. Außerdem müssen Sie vor dem Training unterschreiben, dass Sie auf eigenen Risiko teilnehmen, haha. Als Trainer kann ich nach meiner Erfahrung und präziser Dokumentation ein Training so zusammenstellen, dass eine Überlastung vermieden wird. 100% ausschließen kann ich aber Verletzungen nie. (z.B. umknicken beim Joggen etc.)

Ich wünsche viel Spaß und ein verletzungsfreies Training!
Ihr Personal Trainer Jörg Gerstmann

Beachten Sie zu diesem Artikel auch die Hinweise zu Gesundheitsthemen

Author Description

Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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