Schweinehund überwinden

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Wie kann ich den inneren Schweinehund überwinden? Jeder kennt Ihn und er macht uns das Leben schwer. Woher kommt der Ausdruck, und was ist die Psychologie dahinter? Aber noch viel wichtiger: wie kann ich ihn bekämpfen? Der Ausdruck geht auf den Sauhund zurück, der bei der Wildschweinjagd eingesetzt wurde. Der Sauhund sollte die Schweine hetzten und beißen. Der Begriff wurde zum Synonym für die niedrigsten, tierischen Instinkte im Menschen. Heute ist damit vor allem Faulheit und Disziplinlosigkeit gemeint.
In der neumodischen Coaching Sprache wird „innerer Schweinhund überwinden“ übersetzt mit: „Du musst Deine Komfortzone verlassen.“ Klingt doch viel besser und professioneller.
Und darum geht es hauptsächlich, ihn zu überwinden. Was hindert uns daran? Ganz klar:

Die Ausreden
Glauben Sie mir, es gibt nichts, was ich als Personal Trainer noch nicht gehört habe. Hier nur eine Auswahl:
„Ich kann meine Bauchmuskeln nicht trainieren, ich habe mir den Knöchel verstaucht.“
„Meine Frau kocht so gut, ich kann nicht weniger essen.“
„Die Treppen kann ich nicht nehmen, weil alle anderen Kollegen auch Aufzug fahren.“
„Keine Zeit“ ist die häufigste Ausrede. Zeit für 15-20 Minuten Training täglich kann jeder aufbringen. Das sind pro Woche nicht mal 2 Stunden.
Die Wirklichkeit sieht eher so aus, dass die Prioritäten anders liegen und Gesundheit, Training und Fitness eben oft nicht wichtig genug sind.

So erledigen Sie den inneren Schweinehund

Ich nenne es mal Lösungsansätze, weil es sich um einfache Vorschläge handelt. Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg finden. Räumen Sie Ihrer Gesundheit die richtige Priorität ein, sie muss auf der Agenda oben stehen. Für alle Manager: Private Ziele lassen sich genauso planen wie berufliche. Mit strategischer und operativer Planung, Umsetzung und Verlaufskontrolle. Soll-Ist-Vergleich usw.
– Schreiben Sie einmal alle Ihre Ausreden auf, hängen Sie diesen Zettel vor den Kühlschrank. Wenn Sie es täglich lesen, wird es Ihnen immer machbarer erscheinen.
– Setzen Sie sich realistische Ziele, siehe Zielsetzung
– Entwerfen Sie eine detaillierte Trainingsplanung
– Planen Sie auch sogenannte Cheat-Days ein. An diesen Tagen können Sie faulenzen und sich die Wampe vollessen (Maximal 2 Tage pro Woche)
– Integrieren Sie Bewegung in den Alltag
Belohnen Sie sich regelmäßig für erreichte Ziele
– Suchen Sie sich Trainingspartner oder einen Personal Trainer, das erhöht die Verbindlichkeit
– Ordnung: Fitnessgeräte sollten im Weg liegen, Alkohol, Zigaretten und Schokolade sollten nur schwer erreichbar sein.
– Essen: benutzen Sie kleinere Teller. Somit sieht jede Portion größer aus.
– Formulieren Sie aktiv und positiv. Falsch wäre: „Man sollte Sport machen.“ Richtig: „Ich will mich bewegen!“
– KEINE guten Vorsätze schaffen. Gute Vorsätze sind nur eine Ausrede, nicht sofort anzufangen.
– Nutzen Sie Fitnessarmbänder oder Trainings Apps richtig

 

Viel Spaß und viel Erfolg wünscht Ihr Personal Trainer

 

 

Author Description

Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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