Keine Ausreden

Keine AusredenKeine Ausreden

Also auf englisch hört sich keine Ausreden noch viel cooler an: No Excuses! Yeah Babe, Do it!

Das klingt nach Drill, nach Action. Also wenn ich eines als Personal Trainer schon oft gehört habe, dann sind es Ausreden. Deshalb möchte ich diesen Beitrag dem Thema Ausreden widmen und auch Wege aufzeigen, sie zu entkräften.
Das hier ist wirklich gut, was Wikipedia als Definition für Ausrede angibt.
Das Vorbringen eines nicht zutreffenden Grundes, wobei der tatsächliche Grund verschwiegen werden soll.“ Also als Beispiel statt zu sagen: ich bin zu faul für Training, sagt man: ich habe keine Zeit.
Damit wären wir auch schon bei der beliebtesten Ausrede. Aber alles der Reihe nach. Von der Ausrede zu unterscheiden ist ein wirklicher Grund, der die Ausführung eines gewünschten Vorhabens verhindert.

Ich habe keine Zeit
Um keine Zeit zu haben, sollte man erst überlegen, wie viel Zeit man für Training eigentlich braucht? Wer sich vornimmt, täglich ins Studio zu gehen und Bestleistungen bzw. Leistungssport zu betreiben, auf den mag der Grund zutreffen. Aber gesundheitsorientiertes Krafttraining beginnt schon ab 15min täglich. Wer sich jetzt sagt: da brauch ich gar nicht anfangen, liegt falsch. Mit der richtigen Intensität lassen sich Fortschritte erzielen.
Nutzen Sie Ihren Alltag: Bewegung im Alltag erspart zusätzliches Training. Ich sag nur Treppenlaufen.

Ich bin ständig unterwegs
Einfache Übungen lassen sich in jedem Hotelzimmer ausführen, Liegestützen und Kniebeugen. Auch ein kleines Theraband passt in jedes Handgepäck.

Ich hab zu viel Stress
Gerade bei Stress ist Bewegung wichtig. Um Burn out vorzubeugen und Stresshormone abzubauen. Durch das Training erholt sich der Körper auch wieder schneller und Du bist leistungsfähiger.

Ich kenne mich nicht aus
Dafür gibt es Profis. Fragen Sie einen Personal Trainer. Viele meiner Kunden haben nach ein paar Stunden ein Trainingskonzept über Jahre selbstständig durchgeführt. Gelegentliches Kontrolltraining verhindert, dass sich Fehler einschleichen.

Ich bin verletzt
Je nach Art und Schwere der Verletzung ist das ein wirklicher Grund. Wer sich aber z.B. den Knöchel verletzt hat oder das Knie, der hat noch Arme, Bauch und Rücken, mit denen er trainieren kann. Bei ernsthaften Infekten oder Grippe, rate ich aber dringend vom Training ab. Übermäßige Belastung des Körpers kann den Herzmuskel schädigen.

Ich habe kein Geld
Personal Training ist eine Investition, das stimmt. Andere Möglichkeiten gibt es auch noch: Krankenkassenzertifizierte Präventionskurse werden sogar bezuschusst. Die Volkshochschule bietet Kurse, örtliche Studios. Sehr empfehlen kann ich den Hochschulsport. Oder fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er betriebliches Gesundheitsförderung anbietet.
Fitnessstudios bieten günstige Preise. Wenn es ganz kostenlos bleiben soll, dann kann man immer Radfahren, Joggen, Bergwandern , Walking und ein paar leichte Kraftübungen ausführen. Sie sollten sich dann aber selbst das Wissen über die richtige Übungsausführung aneignen.

Ich bin zu alt
Für Bewegung ist man nie zu alt. Hier Tipps zum Training im Alter. Im Sommer war ich auf einem Berg (ohne Gondel), bei 30° ist mir ziemlich warm gewesen. Auf der Hütte waren nur wenige Gäste. Einer sagte: Ja mei, jetzt werd i a scho neunzig des Jahr. Kürzlich hat ein 105jähriger seinen eigenen Rennradrekord überboten. Auch wer sein ganzes Leben nicht viel gemacht hat, kann noch anfangen. Fortschritte sind in jedem Alter möglich. Hier rate ich aber zu professioneller Trainingsbetreuung. Der Trainer sollte adäquate Übungen anbieten und ein entsprechendes Wissen haben. Auch Physiotherapeuten können eine große Hilfe sein (keine Massagen, Krankengymnastik Übungen!).

Ich bin unfit
Gerade dann ist es notwendig endlich loszulegen. Viele Denken, ein Personal Trainer ist nur etwas für Menschen, die bereits Fitnessprofis sind. Falsch: Gerade die unfitten können am meisten lernen und benötigen Unterstützung.

Ich sehe keine Fortschritte
Dokumentiere das Training ausführlich und erstelle einen Trainingsplan. Anfangs gehen die Fortschritte schnell, später wird es schwieriger. Ein Wechsel der Traingsmethodik oder richtige Pausenplanung können auch helfen. Falls sich das Gewicht nicht verändert, keine Sorge. Achte auf die Körperzusammensetzung bzw. Körperfettgehalt und höre auf Dein Körpergefühl.

Training mit KindernIch habe Kinder
Wenn Erwachsene das Bewegungspensum von Kinder hätten. Spiel einfach mit den Kleinen mit, dann hast Du mehr als genug Bewegung. Klettern, Rennen, Fußball. Wenn Du Abends müde ins Bett fällst hüpfen Sie immer noch weiter. Und bei Babys? Auch lange flotte Spaziergänge mit Wagerl schieben ist schon sportlich. Mittlerweile gibt es sogar schon Buggy Fit Kurse, bei denen Kinder in das Training integriert werden.

Alleine macht es keinen Spaß
Ganz klar, suchen Sie sich eine Trainingsgruppe. Ob reell oder virtuell bleibt jedem selbst überlassen. Gegenseitige Verpflichtungen erhöhen die Motivation. Sportvereine, Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte. Da findet sich bestimmt was.

Fällt Euch noch etwas ein dazu? Oder hab ich alles?
Viele Spaß beim Training wünscht Euer Personal Trainer
Jörg Gerstmann

Author Description

Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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