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Doping im FreizeitsportDoping im Freizeitsport

Leider ist Doping im Freizeitsport immer mehr im kommen. Zum Begriff: Als Doping bezeichnet man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung bzw. zum Erhalt der – meist sportlichen – Leistung.

Das ist die Wikipedia Definition Doping. Doping kennt man vor allem aus dem Hochleistungssport. Hier geht es schließlich um Ruhm und Geld. Nur leider ist es auch im Breitensport sehr verbreitet. Ob sich der Bodybuilder seine Steroide einschmeißt oder der Marathonläufer präventiv noch eine Schmerztablette vorher nimmt zähle ich in dem Fall beides dazu. Mittlerweile ist Doping auch bei Studenten beliebt. Um in kurzer Zeit viel Stoff reinzupauken, leistungsfähig (geistig) zu bleiben oder um die Prüfungsangst zu besiegen. Und nach dem Studium die „High Potentials“ oder jungen hochambitionierten Start up Unternehmer. Da geht’s weiter mit Aufputschmitteln, damit man bis zum Umfallen arbeiten kann.

Die verschiedenen Arten von Doping:

  • Stimulanzien, wie der Name sagt, wirken anregend. Fördern Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit. Das beliebte Koffein zählt dazu. Kaffee ist doch keine Droge? Wirklich nicht? Die Dosis macht das Gift. Wer es noch eine paar Stufen härter will, der geht sich gerne mal die Nase pudern (Kokain)
  • Narkotika, Schmerzmittel. Teilweise auf Rezept, teilweise frei erhältlich. Auch Heroin zählt dazu. Schmerzmittel nehmen Sportler, um durchzuhalten oder Ihre Risikobereitschaft zu erzhöhen.
  • Anabolika, sehr beliebt ist Testosteron. Muskelaufbau, schnelle Regeneration, Schnelligkeit, Kraft.
  • Diuretika, Entwässerungsmittel. Werden genommen, um Gewicht zu verlieren. Überall da, wo es auf Gewichtsklassen ankommt. Oder bei Bodybuildern, um die Muskulatur besser sichtbar zu machen (definierte Muskeln)
  • Peptid- und Glykoproteinhormone sind körpereigene Hormone, die bestimmte Stoffwechselvorgänge steuern. Beliebt ist vor allem Erythropoethin. Es regelt die Zahl der roten Blutkörperchen und damit den Sauerstofftransport
  • Sedativa sind Beruhigungsmittel, z.B. beim Schießen eingesetzt um eine ruhige Hand zu haben
  • Blutdoping, dabei wird Blut entnommen und mit Sauerstoff angereichert
  • Gendoping

Es gibt noch einige weiter Formen, das hier sind die Hauptgruppen.

Gefahren von Doping
Der menschliche Körper verfügt über sogenannte autonom geschützte Reserven. Dies ist eine Leistungsreserve, die normalerweise nur in lebensbedrohlichen Situationen freigesetzt wird. Sind diese Reserven aufgebraucht, hat der Organismus keine Energie mehr, um lebenserhaltende Funktionen zu versorgen, also Herz und Hirn. Durch Doping können die Grenzen überwunden werden, um diese Reserven zu mobilisieren. Durch Senkung von Schmerzgrenzen werden Warnsignale des Körpers ausgeschalten. Durch Übertraining steigt die Gefahr von Sportverletzungen und dauerhaften schäden steigt deutlich. Werden dem Körper von außen Hormone zugeführt, dann reagiert der körpereigene Hormonkreislauf. Mit Einstellung eines Hormons bzw. Ausschüttung eines anderen. Gerade bei Testosteron unerwünschte Nebenwirkungen (Männer verweiblichen, Frauen vermännlichen). Da Giftstoffe in der Leber abgebaut werden, hat diese bei Doping immer viel zu tun, bis zur Überlastung. Entwässerungsmittel verdicken das Blut und belasten das Herz. Ebenfalls EPO durch die Mehrzahl roter Blutkörperchen. Wird die Risikobereitschaft erhöht und der Sportler geht ein Risiko jenseits seines Könnens ein, drohen natürlich Unfälle. Die Niere wird ausserdem auch massiv belastet. Und wenn Muskeln zu schnell wachsen geht das auf Kosten der Stabilität.

Positive Seiten des Dopings
Gibt es die? Meiner Meinung nach schon. Durch die hohen Gelder im Profisport wird enormer Forschungsaufwand betrieben, der auch anderen Menschen zugutekommen kann. Durch das Doping wurden teilweise Medikamente entwickelt, die Krankheiten therapieren können. Es herrscht ein ständiger Wettlauf zwischen Doping- und Antidopingärzten.

Fazit
„Der Große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat gesund zu sein.“ Doping im Leistungssport ist eine vieldiskutierte Sache. Offiziell verboten ist es. Aber wer insbesondere die Radsportveranstaltungen ansieht kann nur müde lächeln. Am Ende muss es jeder Profi selbst entscheiden. Doping im Freizeitsport ist aber absolut idiotisch. Wenn der Körper nicht kann, dann kann er nicht. Dann heißt es abwarten, Trainingsplanung überdenken, regenerieren und Personal Trainer fragen. Alle körperlichen Signale außer Acht lassen, um das eigene Ego zu befriedigen hat nichts mehr mit gesundem Sport zu tun.

 

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