Thermoregulation – unser Wärmehaushalt

ThermoregulationThermoregulation

Durch den Wechsel der Jahreszeiten und die mittlerweile recht spontanen Wetterwechsel läuft unsere Thermoregulation auf Hochtouren, um sich anzupassen. Aber wie funktioniert das? Menschen sind sogenannte homoiotherme Lebewesen (= gleichwarm). Die Körperkerntemperatur bleibt konstant. Dazu hat der Körper verschiedene Werkzeuge.

Durchblutung

Eine Durchblutungsänderung der Haut bedeutet für den Körper keinen nennenswerten Energieaufwand. Bei Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen um weniger Wärme nach außen abzugeben, bei Wärme weiten sich die Gefäße. Vorsicht mit Alkohol: Er weitet ebenfalls die Gefäße, ist also kein Mittel gegen Erfrierungen sondern kann dies eher noch begünstigen. Vorsicht bei Unterkühlungen: Eine plötzliche heiße Badewanne kann unter Umständen tödlich sein. Durch die plötzliche Gefäßerweiterung schießt das Blut zu schnell in den Körper.

Kältezittern

Erwärmung des Körpers durch Muskelarbeit, kostet allerdings sehr viel Energie. Und funktioniert nur dann gut, wenn der Körper gut isoliert ist.

Verdunstungskälte

Wird bei Menschen durch Schwitzen realisiert. Nachteil dieser Maßnahme ist der große Wasserverlust. Deswegen sind Getränke beim Sport auch so wichtig. Beim Personal Training habe ich immer mein Wasser dabei. Auch im Winter entsteht Schweiß bei körperlicher Betätigung. Funktionskleidung sorgt für eine Verdunstung und Windstopper schützen vor zu starker Abkühlung. Eine weitere Maßnahme, die uns Menschen zur Verfügung steht, ist natürlich angemessene Kleidung.

Den Ganzen Artikel finden Sie hier: Thermoregulation Wikipedia

Author Description

Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.