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Selbstheilungskräfte aktivierenDie eigenen Selbstheilungskräfte stärken

Selbstheilungskräfte stärken und aktivieren ist Kopfsache, also stark von Psyche, Einstellung und Gedanken abhängig. Ein Beispiel, wie man es nicht macht: Nach einem Unfall kam der erste Arzt zu mir in die Notaufnahme und sagte nach Betrachtung der Röntgenbilder: „Was für eine schreckliche Verletzung. Ihr Knie wird in den nächsten Tagen anschwellen groß wie ein Fußball, Sie werden starke Schmerzen haben und Ihr ganzes Leben die Verletzung spüren.“ Danke, genau das wollte ich hören. Der nächste Arzt hat freundlicherweise die Aussagen ziemlich relativiert und mir Mut zugesprochen. Die Schwellung ist gering geblieben und die Schmerzmittel konnte ich überraschend früh absetzten.

Einem meiner Personal Training Kunden haben die Ärzte geraten, sich einen Rollstuhl zu kaufen. Heute mache ich mit Ihm Kniebeugen mit Kurzhantel (2×20 kg). Außerdem bewältigt er große Bergtouren.

Die Eigenmotivation, der Wille und nicht zuletzt die Selbstheilungskräfte jedes Menschen sind nicht zu unterschätzen.

Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier: Spiegel online Selbstheilungskräfte

Kurz gesagt, kann der Körper eigene Schmerzmittel aussenden, z.B. Endorphine. Bei Parkinson Patienten wurde sogar eine verstärkte Dopamin Ausschüttung beobachtet. Diese Wirkungen werden durch positive Erwartungen und Motivation verstärkt. Das Immunsystem arbeitet verstärkt, die Durchblutung wird gefördert und die Entspannungsfähigkeit verbessert.

Ohne den Herrn und Frauen Doktoren zu nahe treten zu wollen, aber hier besteht noch deutlich Nachholbedarf. Ein psychologisch geschulter Arzt kann durch Einfühlungsvermögen und die richtigen Worte die Genesung der Patienten deutlich besser voranbringen. Leider habe ich selbst immer wieder negative Beispiele erlebt. In meinem Sportlerleben hat es bisher einige Verletzungen gegeben. Und jedes Mal bin ich nach der Rehabilitation stärker gewesen als vorher. Die Einstellung ist entscheidend beim Umgang mit Verletzungen und Erkrankungen.

Aber wie mache ich es? Praktische Tipps:

  • – fordern Sie sich selbst mit kleinen machbaren Aufgaben. Heute 200m mit Krücken, morgen 300m usw.
  • – halten Sie Kontakt zu Freunden und Familie
  • – Seien Sie stolz darauf etwas selbst zu schaffen ohne fremde Hilfe
  • – visualisieren Sie Erfolge (Träumen Sie vom Gipfelaufstieg, Marathon Finish)
  • – sehen Sie sich selbst strahlen und lachen, in Gedanken und auch im Spiegel
  • – Belohnungen, gutes Essen, Shopping etc.
  • – Genießen Sie Kleinigkeiten, z.B. Sonnenschein
  • – Blicken Sie zurück: Was konnte ich vor 2 Wochen, was kann ich heute?
  • – Schreiben Sie Trainingspläne und seien Sie diszipliniert

Ich wünsche daher allen Verletzten und Kranken: Gute Besserung. Kopf hoch, stark bleiben!
Euer Personal Trainer Jörg

Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise zu Gesundheitsthemen