Schwimmen und Gesundheit

Schwimmen und GesundheitSchwimmen und Gesundheit

Schwimmen ist schon sehr spannend, Bahnen ziehen und Kacheln zählen? Hahaha. Na gut, also mal von der nicht unbedingt abwechslungsreichen Umgebung abgesehen, hat der Sport einiges zu bieten an gesundheitlichem Nutzen. Wobei Schwimmen nicht gleich schwimmen ist. Von älteren Damen, die mit hochgesteckten Haaren langsam ratschend nebeneinander her paddeln bis zum Triathleten findet man alles in den Bädern. Wobei ich sagen muss, dass ich gerade die älteren Schwimmer für Ihre Disziplin bewundere. Sie gehen oft sehr regelmäßig schwimmen und bei einigen sehe ich erstaunliche Leistungen. Auch wenn man sich nebenbei unterhält tun sie etwas positive für Ihre Gesundheit.

Hier erstmal im Vergleich die gängigen Schwimmstile:

– Brustschwimmen: langsam schwimmen ist einfach. Ernsthaft leistungsorientiert Brust Schwimmen (Kopf unter Wasser) dagegen schwierig. Bei einer falschen Körperhaltung ist zudem die Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule beim Beinschlag stärker belastet.

– Kraulschwimmen: ist eigentlich von der Koordination her einfacher zu lernen als Brustschwimmen. Im amerikanischen Schulsport wird es daher auch als erstes gelehrt, in Deutschland steht immer noch Brustschwimmen vorne. Das Ausatmen ins Wasser ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Wenn aber die Technik halbwegs funktioniert ist es die bessere Alternative. Kostet allerdings auch mehr Kraft und Ausdauer. Dafür ist ein höheres Tempo möglich.

– Rückenschwimmen: Schult die Rückenmuskulatur und bietet eine entspannte Wasserlage. Nachteil: man hat keine Augen im Hinterkopf (Zusammenstöße) und ist verhältnismäßig langsam.
– Schmetterling oder Delphin: Nur für Spezialisten geeignet. Hohe Beweglichkeit, Koordination und gute Rumpfmuskulatur nötig

Einige Vorteile haben aber alle Stile gemeinsam. Sie schulen die Kondition und Koordination. Dadurch dass das Wasser das Körpergewicht trägt, ist die Belastung auf die Gelenke sehr gering. Sonst bietet Schwimmen dieselben Vorteile wie alle anderen Ausdauersportarten auch. Herz, Lunge, Kreislauf und Blut werden verbessert.

Der Druck des Wassers und die Temperatur wirken positiv auf die Durchblutung und das Immunsystem. Weitere Vorteile von Training im Wasser finden Sie auch hier: Aqua Fitness.

Hier finden Sie Details auch zu den einzelnen Techniken: Wikipedia Schwimmen

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Jörg Gerstmann

Jörg Gerstmann ist Diplom Sportwissenschaftler und Personal Trainer in München und Starnberg. Er arbeitet als freier Berater im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei symbicon und Area Manager bei Power Plate.

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