+49-179-4640651 jg@jgpersonaltraining.de

Training bei HexenschussTraining bei Hexenschuss

Ist Training bei Hexenschuss sinnvoll? Der Hexenschuss ist fast schon als Volkskrankheit zu bezeichnen und er beschreibt einen plötzlich auftretenden Schmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule. Oft mit einem Kribbeln oder Taubheitsgefühl im Bein. Es gibt fast niemanden, der noch keinen hatte. Die Bezeichnung Hexenschuss kommt natürlich noch aus dem Mittelalter, als man glaubte, übernatürliche Wesen sind schuld. Auch das plötzliche akute Auftreten kann sich anfühlen, als würde etwas in den Rücken schießen. Der medizinische Fachausdruck lautet Lumbago und umfasst alle Störungen im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Wie entsteht ein Hexenschuss?
Eine normal trainiert Rückenmuskulatur kann auch einmal Fehlbelastungen ausgleichen. Wenn die Muskulatur jedoch schwach ist und-oder zu hohe Belastungen vorliegen, kann es zu einer plötzlichen starken Verspannung der Muskulatur kommen. Dabei werden Nerven aktiviert, die dann Schmerzen verursachen. Da der Nervus ischiadicus oft betroffen wird, wird auch vom Ischias Syndrom gesprochen.

Bettruhe wird nicht empfohlen!
Leichte Bewegung kann so einen Schmerz am besten wieder entspannen. Die Muskulatur wird besser durchblutet, der Stoffwechsel zur Heilung angeregt. Dehnübungen können die verkrampfte Muskulatur lockern. Wärme kann helfen. Wenn Schmerzen die Verspannungen verursacht haben, kann auch der Einsatz von Schmerzmitteln sinnvoll sein.

Prävention
Wesentlich seltener tritt ein Hexenschuss auf, wenn die Rückenmuskulatur ausreichende trainiert ist. Ein gutes Koordinationsvermögen und Beweglichkeit sind auch vorbeugend. Geübtes Heben und Tragen schwerer Lasten führt seltener zu akuten Unfällen. Auch das richtige Sitzen am Arbeitsplatz oder im Auto kann einseitig Dauerbelastungen auf die Wirbelsäule reduzieren.

Bandscheibenvorfall
Als Hexenschuss bezeichnet man ja nur das Symptom, also den Schmerz. Ursache dieses Schmerzes kann auch ein mehr oder weniger starker Bandscheibenvorfall sein.
Sollten die Beschwerden nicht nach kurzer Zeit vorbei sein und liegen länger anhaltende Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle oder Nervenschmerzen vor, muss dringend ein Arzt konsultiert werden.

Bitte lesen Sie zu diesem Artikel auch Hinweise zu Gesundheitsthemen